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29.04.2019

Anhalt muss doch bis zum Ende bangen

VON DETLEF LIEDMANN

BERNBURG/MZ - Nach dem 28:31 in Hannover-Burgwedel kommt es für Bernburgs Handballer am nächsten Samstag in der Bruno-Hinz-Sporthalle gegen den MTV Braunschweig doch noch zum Alles-oder-Nichts-Spiel um den Klassenerhalt. Da werden ringsum auf den Rängen einige am Smartphone hängen und die anderen Spiele per Live-Ticker verfolgen. Denn am letzten Spieltag beginnen alle Partien zeitgleich 19 Uhr.

Neben Bernburg müssen auch noch die HSG Ostsee, die Zweiten der SG Flensburg-Handewitt und Füchse Berlin sowie der MTV Braunschweig zittern. Eine Entscheidung über den Klassenerhalt der Dritten Liga am letzten Spieltag wollten die Handballer von Anhalt Bernburg unbedingt vermeiden. Doch dazu hätte es eines Sieges in Burgwedel bedürft. „Es war das erwartet schwere Spiel, vor allem auch, was den körperlichen Einsatz angeht", beschreibt Betreuer Marco Mansfeld die Partie. Die Abwehr und beide Torhüter hätten zudem nicht ihren glücklichsten Tag gehabt. „Drei, vier Paraden und daraus resultierende Konter hätten wir gut gebrauchen können."

Zudem erwischten die Bernburger keinen guten Start, lagen nach vier Minuten 1:4 im Hintertreffen. Zwar wurde Rückraumriese Nenad Bilbija weitgehend abgemeldet. Dafür sprangen Artjem Antonevitch und Florian Freitag mit je sieben Treffer in die Bresche. Zur Halbzeit war Bernburg in. Schlagweite, hatte sich peu à peu auf 13:14 herangearbeitet.

Es blieb auch nach der Pause eng. Burgwedel führte zwar ständig, aber nie mit mehr als drei Treffern. Beim 19:20 (42.) und 21:22 (46) waren Schützlinge von Trainer Martin Ostermann wieder dran, wurden hier und da aber von den Unparteiischen ausgebremst. „Die Einstellung hat hundert Prozent gestimmt und wenn wir am Samstag auch so zu Werke gehen, können wir jeden Gegner schlagen, also auch Braunschweig. Wir haben, alles selbst in der Hand und werden auf Sieg spielen", so Trainer Ostermann‚ voller Optimismus.

SVA: Link, Mohs -. Cieszynski (9), Kraft, Marschall, Friedrich, Ackermann (1), Schulze (2), Sliwka (4), Godon (2), Grafenhorst, Coßbau, Richter (9/3)
 

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