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16.09.2019

Bernburg verliert nach gutem Start in Vinnhorst

VON DETLEF LIEDMANN

BERNBURG!VINNHORST IMZ - Der Start hätte besser nicht sein können. 3:1 führte Anhalt Bernburg nach Treffern von Julian Schulze (1.) sowie Matija Pavlovic (2., 3.) beim Aufsteiger TuS Vinnhorst. Am Ende aber mussten sich die Handballer von der Saale 29:36 geschlagen geben und hängen auf Platz 15 der Dritten Liga Nordost fest. Zwei Punkte hat Anhalt auf dem Konto, befindet sich damit in prominenter Gesellschaft. Vinnhost dagegen mischt die Liga auf, rangiert verlustpunktfrei hinter Rostock, vor Dessau-Roßlau.

Zweimal führten die Bernburger noch. Beim 4:3 durch Pavlovic zu Beginn der siebten Minute und den 7:6 durch Nico Richter per Siebenmeter (12.). Begünstigt wurde das auch das dadurch, dass Milan Mazic innerhalb von elf Sekunden zweimal einen Strafwurf nicht im Bernburger Gehäuse unterbringen konnte. Doch dann mussten die Gäste den TuS Vinnhorst ziehen lassen. Zwei Phase in der ersten Halbzeit gab es, da erzielte Bernburg minutenlang kein Tor, schluckte aber Treffer um Treffer. So wurde aus dem 8:8 ein 8:11 (17. bis 21. Minute) und aus dem 13:15 ein 13:19 (26. bis 30. Minute). Im zweiten Abschnitt kämpfte sich Anhalt wieder heran. 23:26 (43.),

24:27 (45.) und 25:28 (49.) hieß es. Doch dann enteilte Vinnhorst förmlich auf 32:25. Zu diesem Zeitpunkt waren 53:40 Minuten gespielt. Sieben Treffer Rückstand innerhalb von etwas mehr als sechs Minuten hätten die Bernburger aufholen müssen. Und beim TuS hätte niemand mehr treffen dürfen. Fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und so kam es, wie es meist in solchen Fällen kommt. Zwar kämpfte sich Anhalt noch einmal heran: Mare Godon und Pavlovic verkürzten auf 27:32. Aber am Ende stand hier ein 29:36 zu Buche.

Am nächsten Samstag stehet endlich wieder ein Heimspiel an. Was aber auch noch keine Garantie auf Punktezuwachs bietet. Denn der Gegner ist kein Geringerer als der verlustpunktfreie Spitzenreiter HC Empor Rostock, der die bislang stärkste Defensive aller vier Staffeln der Liga mit in die Bruno- Heinz- Halle bringt.

Was hoffen lässt. In der Vorsaison machte Anhalt Bernburg gegen Rostock eines seiner besten Spiele überhaupt.

SVA: Link. Stemmler - Coßbau (1), Friedrich (6), Godon (3), Grafenhorst, Grgic, Marschall (1), Pavlovic (6), Richter (7/4), Schulze (2), Sliwka (3)

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