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17.02.2020

Defensiv hat Bernburg nur wenig Zugriff

VON DETLEF LIEDMANN

BERNBURG/HILDESHEIM/MZ Spätestens nach 50 Minuten war am Sonntagabend klar. Das wird nichts mehr. 23:33 lagen die Handballer von Anhalt Bernburg im Drittligaspiel bei Eintracht Hildesheim zurück.

Am Ende unterlagen die Saalestädter mit 30:40. Dabei hatten sie gut begonnen, führten durch Radek Sliwka und Tim Ackermann schnell 2:0. Und auch beim 3:2 durch Radek Sliwka (5.) kam Anhalt noch einmal in Vorhand. Letztmalig allerdings. Hildesheim glich nicht nur aus, sondern die Mannschaft aus Niedersachsen zog vor 1.136 Zuschauern in der heimischen Volksbank-Arena peu à peu davon. Auf 9:4 erst, bis zur Pause auf 18:11. Vor allem die beiden Rückraumschützen OIe Zakrzewski (sieben Treffer) und Maurice Lungela (sechs) bekamen die Bernburger nicht in den Griff. Am Kreis wirbelte Nikolaos Tzoufras (fünf Tore).

In Hildesheim 30 Treffer zu erzielen, ist nicht schlecht. Es bleibt aber ein Muster ohne Wert, wenn die Abwehr keinen Zugriff bekommt. 37 Treffer haben die Bernburger in Schwerin kassiert, 36 in Vinnhorst. Aber 40 sind der defensive Tiefpunkt. 665 Gegentore stehen nach 23 Partien zu Buche. Das ergibt ein Schnitt von 28,91 pro Spiel. Trainer Martin Ostermann weiß am besten, wo er in den nächsten 14 Tagen den Hebel ansetzen muss. Am kommenden Wochenende haben die Bernburger, weiterhin 13. mit fünf Punkten Abstand auf den ersten Abstiegsplatz, spielfrei. Mit der HG Hamburg Barmbek gastiert am 29. Februar der Vorletzte in der Bruno-Hinz-Halle. Und da kann die Devise nur Erfolg lauten.

SVA: Link, Stemmler - Ackermann (6), Marschall, Friedrich (3), Sliwka (6), Grafenhorst, CoBbau, Grgic (1), Pavlovic (2), Richter (9/7), Godon (3)
 

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