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02.05.2018

Ein bisschen Glück im Unglück

VON TOBIAS GROSSE

Fällt für das letzte Saisonspiel aus: Steffen Cieszynski (FOTO/MZ/Archiv: Hartmut Bösener)

BERNBURG/MZ - Die Befürchtung von Steffen Cieszynski hat sich bestätigt. Der Kapitän des Handball-Drittligisten SV Anhalt Bernburg hatte sich im letzten Auswärtsspiel der Saison bei der SG Leutershausen am vergangenen Samstagabend (26:29) bereits nach gut 20 Minuten schwer verletzt, als er und ein Gegenspieler beim Kampf um den Ball mit ihrem vollen Körpergewicht auf Cieszynskis rechter Wurfhand landeten. "Wie es aussieht, ist es ein Mittelhandbruch", hatte der Leistungsträger des SVA vor einer ärztlichen Diagnose bereits gemutmaßt.
 
Nach eingehenden Untersuchungen an diesem Montag in einer Sportklinik in Halle hat sich dieser Verdacht bestätigt. Steffen Cieszynski hat sich die Mittelhand gebrochen. Allerdings hatte der 28-Jährige dabei auch noch ein bisschen Glück im Unglück. "Der Bruch ist zum Glück so, dass er von alleine wieder gut zusammenwächst", sagt er. Eine Operation wird somit nicht nötig, Cieszynski muss in den kommenden Wochen nur eine Schiene tragen. Die laufende Spielzeit ist für den mit 165 Saisontoren erfolgreichsten Werfer des SV Anhalt Bernburg aber natürlich dennoch vorzeitig beendet.

Das abschließende Saisonspiel vor heimischer Kulisse gegen den HSC Coburg II am bevorstehenden Sonnabend wird der Kapitän nur von der Tribüne aus verfolgen können, bei den anschließenden Verabschiedungen von einigen wenigen Spielern und Trainer Armands Uscins aus dem Gespann mit Martin Ostermann wird Steffen Cieszynski aber mit ziemlich großer Sicherheit wieder seine gewohnt wichtige Rolle einnehmen.

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