Impressum | Kontakt
08.10.2018

Füchse sind cleverer

VON DETLEF LIEDMANN

BERNBURG/MZ, Die Handballer von Drittligist Anhalt Beinburg haben ihr Heimspiel gegen die Zweite der Reinickendorfer Füchse mit 30:33 verloren. Da nutzten auch neun Treffer von Marc Godon nichts. „Die Enttäuschung ist groß Wir wissen um die Bedeutung unserer Heimspiele im Kampf um den Klassenerhalt. Wir werden weiter an, uns arbeiten und in kleinen Schritten vorwärts kommen Am kommen den Wochenende in Flensborg konnen wir bei einem Gegner auf Augenhöhe Punkte holen", so Trainer Martin Ostermann nach der Partie vor 346 Zuschauern.

Beide Mannschaften begannen nervös und machten laut Ostermann für ihre Verhaitnisse viele Fehler. Das spiegelt wider, wie groß der Druck auf den Spielern lastet. Mit der Abwehr und Florian Link im Tor war ich in der ersten Halbzeit zufrieden aber wir, haben unsere Chancen im Angriff zu ineffektiv verwertet Zum Seitenwechsel hatten wir einfach mit drei oder vier Toren in Führung liegen müssen",, sagt der Trainer weiter. Zar gingen die Bernburger nach 53 Sekunden durch Godon in Fuhrung mussten dann aber wieder einem Rückstand hinteherlaufen. Erst nach zehneinhalb Minuten gelang die erneute Führung zum 4:3. Die magere Ausbeute bis dato zeigt dass es auf beiden Seiten nicht rund lief Der nächste Treffer ließ wieder zwei Minuten auf sich warten. Es blieb eng im Spielverlauf. Zur Pause lag Anhalt mit 15:16 im Rückstand. Allerdings passte es nach dem Wechschel in der Bernburger Abwehr lange Zeit nicht mehr. Dennoch blieben die Gastgeber ergebnismaßen dran. Nach 39 Minuten hieß es 20:21. Kliian Kraft hatte versenkt.

Der größte Vorsprung der Berliner betrug vier Treffer Da waren 46 Minuten gespielt. Ein Blick in die Statistik zeigt wen die Bernburger nur schwer in den Griff bekamen Bastian Genty (7) Carl Linus Skroblien und Tim Duren (je 6) sowie Dorian Schnabei (5) Duren kassierte fünf Minuten vor Ultimo eine Disqualifikationsstrafe. Mit der Umstellung auf eine 5:1-Abwehr,  zehn Minuten vor   Schluss  keimte noch mai Hoffnung auf. Wir konnten verkürzen und Berlin wurde sichtlich nervös. Am Ende haben sie das Spiel aber sehr clever über die Zeitgebracht, so Ostermann in seiner Einschätzung. Steffen Cieszynski (29:31, 56.) und Julian Schulze (30-.31, 57.) hatten Anhalt wieder in Schlagweite gebracht. Doch in der verbleibenden drei Minuten gelang den Gastgebern    kein Treffer mehr. Die Füchse indes netzten noch zweimal ein und jubelten.

Nach dieser Niederlage, es war ffte im siebten Spiel steht Bernburg auf dm letzten Tabellenplatz. Schon am Samstag sind Ostermanns Schutzlinge erneut gefordert Und zwar beim DHK Flensborg. Wem der Name nichts sagt: DHK steht für Dansk Handboldklub Flensborg (Dänischer Handball]lub Flensburg)  Seit 1979 gibt es diesen Verein. Am Samstag haben die Flensburger, beim Tabellenfuhrer Rostock deutlich mit 20:27 verloren. Die Sudschleswiger stehen aktuell auf dem elften Rang, einen Platz besser als Ortsnachbar Flensburg Handewitt. Der DHK hat im Gegensatz zu Bernburg (ein Erfolg) bereits zwei Siege auf dem Konto. Doch das alles hat nur rein statistischen Wert und ist für das bevorstehende Aüswärtsspiel der Bernburger nebensachlich. Anhalt muss sich auf sich konzentrieren. Das wird schwer genug.

<< Zurück