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10.12.2018

Nach der Pause hat Anhalt resigniert

VON DETLEF LIEDMANN

BERNBURG/BRAUNSCHWEIG/MZ - Das tat richtig weh. Drittligist Anhalt Bernburg verlor am Sonnabend sein Handballspiel bei MTV Braunschweig 18:31. "Wir waren sehr undiszipliniert im Angriff und fernab unseres Konzepts. Eigentlich wollten wir die Aktionen lange ausspielen. Stattdessen haben wir viel zu früh den Abschluss gesucht. Hinzu kamen jede Menge technische Fehler", so Trainer Martin Ostermann.

Mit dem 10:16 bei Halbzeit sei das Team noch gut bedient gewesen. Zweimal lag Anhalt in Führung. Zunächst durch ein Siebenmetertor von Nico Richter zum 1:0, dann beim 2:1 durch Steffen Cieszynski. Doch spätestens ab der achten Minute (4:3 für Braunschweig) gerieten Ostermanns Schützlinge außer Rand und Band. Hinzu kamen ein paar unglückliche Entscheidung der Schiedsrichter, gegen Bernburg, welche im Gegenzug prompt zu Braunschweiger Treffer führten.

In der zweiten Halbzeit wurde es nicht besser. Und beim Zwischenspurt des MTV von 18:13 (40.) auf 25:15 (50.) war klar, das wird nichts mehr für Anhalt Bernburg vor den 850 Zuschauern in der Sporthalle Alte Waage. "Wir haben uns dann aufgegeben. So darfst du dich gegen Braunschweig nicht präsentieren", monierte Ostermann. Eine Erklärung für den desolaten Auftritt habe er nicht. Am kommenden Sonnabend muss wieder ein Ruck durch die Mannschaft gehen, wenn mit dem TSV Altenholz der Tabellendritte in der Bruno-Hinz-Sporthalle gastiert. "Das ist wahrscheinlich die leichtere Aufgabe, weil wir als klarer Außenseiter nichts zu verlieren haben und nicht so wie gegen Braunschweig unter Druck stehen", sagt Ostermann. Und vielleicht hat der Trainer ja damit auch gar nicht so Unrecht.

SVA: Link, Mohs - Cieszynski (3), Kraft, Marschall, Friedrich (1), Ackermann, Schulze, Sliwka (2), Grafenhorst (5), Berends (1), Richter (6/3)

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