Minis, F- und E- Jugend wieder aktiv

Es geht wieder los! Trotz schwieriger Bedingungen trainieren die “Jüngsten” endlich wieder.

In 5er Gruppen, unter strengsten Auflagen und getesteten Übungsleitern dürfen wir im Outdoortraining aktiv werden. An dieser Stelle möchten wir uns besonders bei dem Förderverein Bildung und Arbeit e.V. – Krummacherring 45 (foerdervereinbildungundarbeit.de) bedanken. Dr. Larisch und sein Team stellen uns ihren Sportplatz für die Minis zur Verfügung!!!!

Danke auch an alle Übungsleiter, Eltern und Helfer/innen für die tolle Unterstützung beim Training. Ohne Euch wären die Gruppentrainings nicht umsetzbar.

BÄRENSTARK!!!!!!

Förderverein Bildung und Arbeit e.V.

Der SV Anhalt sagt: DANKE!

In schweren Zeiten braucht ein Verein zuverlässige Partner. Bei genau EUCH wollen wir uns auf diesem Weg bedanken. #EINTEAM#

SV Anhalt Bernburg -BÄRENSTARK-

Salzlandsparkasse

Reiner Stange GmbH & Jens Stange “Fliesen Creativ”

Firma BACH
LINDENHOF
Völkel Druck Inh. Heiko Felgenträger
TUI ReiseCenter Graßhoff Inh. Tobias Mietzsch
R+V Jana Philipp
Logopädie Claudia Winkler
City Fahrschule Klaus Hampel Inh. Thomas Ruprecht
Jochheim Dachdecker GmbH
Bernburger Freizeit GmbH
Stadtwerke Bernburg
conrad menü
VIA GmbH Rene Wittau
REWE Tino Reitmann oHG
Bistro und Hofladen Gerlebogk
Spot- und Smartrepair Marc Bürger
Fleischerei Beau
WILUTEX – Textil GmbH – Uwe Opitz
Klawitter Montageservice
KFZ Schilderpresse Bernburg

Urlaub, aber kein Camp

„Ich gehe auf die 100 zu“, sagt Claus Luther. „Aber nur, was die Kilometer angeht“, ergänzt der Nachwuchskoordinator des SV Anhalt Bernburg und lacht. Dabei, und daraus macht er keinen Hehl, bleibe ihm das Lachen mitunter im Halse stecken. In den Winterferien, die am Montag beginnen, hätte eigentlich das dritte Trainingscamp stattgefunden. Doch die Corona-Pandemie und die mit ihr verbundenen Einschränkungen verhindern dies fürs Jahr 2021. 

„Voriges Jahr konnten wir das noch machen. Aber im März war ja dann auch Schluss mit Wettkämpfen und Training“, erinnert sich Luther an die Situation vor zwölf Monaten. Er könne sich als einer von 851 Teilnehmern der Aktion „Salzland läuft – In 80 Tagen um die Welt“ fit halten. „Und einige der älteren Nachwuchshandballer auch. Aber die Kleinen wollen auf der Platte bespaßt werden“, denkt er besonders an die E-Jugend. Dass es Abmeldungen gegeben habe oder geben könnte, könne er nicht ausschließen. Und ergänzt: „Aber direkt über meinen Tisch ist da noch nichts gegangen.“ Luther und seine Mitstreiter jedenfalls versuchen alles, um alle, Eltern wie Kinder, bei Laune zu halten. In den Tagen vor Weihnachten sind sie von Haus zu Haus gezogen, haben Geschenke vorbeigebracht. Und Luther wird nicht müde, über Social – Media – Kanäle zu posten, wie er den Sponsoren und Unterstützern das Dankeschön des Vereins überbringt. „Wir konnten jetzt für den Nachwuchs Pullover anfertigen lassen als Zeichen der Verbundenheit“, sagt er.Und als Motivationshilfe. 

Dass der Spielbetrieb noch einmal aufgenommen wird, mag Luther nur schwer glauben. Jedenfalls nicht im Sinne der ursprünglichen Planungen. „Wenn überhaupt, sicher erst nach Ostern.“ Sinn würde es laut Luther machen, punktemäßig alles auf Null zu stellen und, damit überhaupt etwas passiere, Turniere zu spielen. „Da muss man dann schauen, wo und in welcher Größenordnung das möglich ist.“ Das seien aber lediglich seine Gedankenspiele, betont Luther. Aber passieren müsse etwas. „Wir schädigen unser Immunsystem durch das Nichtstun zusätzlich“, sagt er. Deshalb gehe er als Beispiel voran mit seiner Teilnahme an der Laufaktion. Für eine eventuelle Wiederaufnahme des Trainings – und Wettkampfbetriebes jedenfalls liegen die Hygienekonzepte, basierend auf den Erfahrungen des Vorjahres, längst bereit. Und die Konzepte seien gut. 

Daran lässt Luther keinen Zweifel. „Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass sich jemand im Amateurbereich Sachsen – Anhalts angesteckt hätte.“ Gleichwohl stünde die Gesundheit natürlich immer im Vordergrund. Aber: „Es wird Zeit, in Lösungen zu denken und weniger in Verboten“, sendet der Bernburger eine Botschaft. Der Amateursport komme, wie schon beim ersten Lockdown vor gut einem Jahr, in den Diskussionen kaum vor. Schulen, Kindertagesstätten, Friseure, Gaststätten, das sei alles wichtig. Der Sport aber mindestens genauso. Nicht nur wegen der Bewegung, sondern vor allem wegen der sozialen Kontakte. Luther selbst absolviert zurzeit eine berufliche Weiterbildung. Wegen der Corona – Pandemie im Homeoffice. Und nächste Woche, das war wegen des Camps lange geplant, habe er Urlaub. Und auch, wenn das Trainingscamp ausfallen muss, langweilig wird es Luther nicht werden. Und er ist dann sicher schon jenseits der hundert. Kilometermäßig jedenfalls. Und da muss er wieder lachen trotz der Corona – Pandemie.

Quelle: MZ-Bernburg / Detlef Liedmann